Bei De Gruyter/dup ist der gemeinsam von PD Dr. Sebastian Hansen (Institut für Geschichtswissenschaften) und PD Dr. Oliver Victor (Institut für Philosophie) herausgegebene Band „Europa – Herkunft und Zukunft“ erschienen.
Kulturelle Grundlagen Europas
Welche historisch gewachsenen Vorstellungen, Texte, Bilder und Diskurse zu Europa beeinflussen unser gegenwärtiges kulturelles, politisches und soziales Handeln? Dieser Frage geht das interdisziplinäre Verbundprojekt Kulturelle Grundlagen Europas in Lehre und Forschung nach.
Seit dem Wintersemester 2017/18 bietet das Querschnittsmodul Kulturelle Grundlagen Europas den Studierenden der Bachelor-Studiengänge die Möglichkeit, einen fachübergreifenden Schwerpunkt im Wahlpflichtbereich auszubilden. An diesem Angebot beteiligen sich die sechs Fächer Germanistik, Geschichte, Jüdische Studien, Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik. Im Rahmen interdisziplinär angelegter und historisch orientierter Lehrveranstaltungen werden Diskurse, Texte, Bilder und andere Medien reflektiert, die ein europäisches Denken und Selbstverständnis geprägt und verändert haben.
Wir analysieren Kulturelle Grundlagen Europas auch in internationaler Kooperation mit unseren europäischen und außereuropäischen Partneruniversitäten. So fand beispielsweise im Sommersemester 2020 erstmals eine gemeinsame Ring-Vorlesung mit der Université de Strasbourg zum Thema „Karl der Große und die Rezeption in Deutschland und Frankreich – Charlemagne et la réception en France et en Allemagne“ statt.
Aktuell richtet sich der Forschungsverbund neu aus. Im Wintersemester 2026/27 wird die FIMUR-Rinvorlesung Was bleibt? Sterben, Tod und Nachleben in historischer Perspektive angeboten.
Programm der Ringvorlesung im WS 2026/27